Wurmfarm im Außengelände

Wurmfarm

Wurmfarm im Außengelände
Eine Wurmfarm im Außengelände ist naturgemäß deutlich aufwendiger als eine Wurmkiste oder ein Kunststoff-Wurmkompostierer. Unabhängig von Breite und Länge ist zunächst einmal die Tiefe im Boden wichtig. Zu empfehlen ist es eine Ausschachtung von etwa 60cm, sodass sich die Wümer bei zu hohen/tiefen Temperaturen in den Schutz des Bodens zurückziehen können. Wichtig ist es, dass die Farm von unten mit einem Draht gegen Wühlmäude und Maulwürfe gesichert wird, ansonsten reduziert sich der Bestand der Würmer sehr schnell.
Eine Möglichkeit ist auch, ein Bodenvlies auf den Draht zu legen (am Besten in Doppelschicht), da dann keine Würmer „nach unten“ entfliehen können. Das Vlies läßt Wasser durchsickern und ermöglicht einen Sauerstoffaustausch. Solltest Du auf diese Art und Weise vorgehen, so musst Du Dir aber absolut sicher sein, dass die Lebensbedingungen der Würmer angemessen sind, da eine Flucht ja nicht meehr möglich ist. Grundsätzlich ist ein Vlies nicht unbedingt nötig; der Erstellter dieser Seite empfiehlt darauf zu verzichten.

An den Seiten kannst Du dann Holzwände in die Ausschachtung einlassen. Das Innere dieser großen „Holzkiste mit Draht“ wird dann bis zu einer Höhe von ca. 30 cm (60 cm im Winter) mit Erde gefüllt. Gut ist es, wenn auch in diese Erde schon Biomüll/Wurmfutter eingearbeitet wird. In die Erde solltest Du auch kohlenstoffhaltiges Material (z.B. Pappe, Papier (ohne Farbaufdruck), Stroh oder kleine Äste) einbringen. Dieses fördert die Humusproduktion und ist zudem wichtig, damit genügend „Freiräume“ im Boden bestehen, welche eine Sauerstoffzufuhr begünstigen. Anschließend dann sollte der Boden der Wurmfarm mit Biofutter bedeckt werden (auch hier gilt: Niemals den gesamten Boden bedecken sondern immer nur einen Teil, damit die Würmer bei „schlechtem“ Futter fliehen können). Die Wände an den Seiten der Farm sollten mindestens einen halben Meter hoch sein, damit keine unliebsamen Fresser (z.B. Ratten) eindringen können. Oder aber, wenn die Wänder nicht so hoch sind, dann sicherst Du die Farm von oben so ab, dass die Nager nicht in die Farm eindringen können. Eine Absicherung mit Draht sollte sowieso auch gegen Vögel stattfinden.

Wichtig ist es, den Boden immer wieder zu wässern; ist dieser nicht feucht genug, so kann dieses zum Tode der Würmer führen. Auf einem m²-Wurmfarm im Außengelände können ohne größe Schwierigkeiten etwa 1000 Würmer gehalten werden. Kloppert (2013) geht davon aus, dass sogar Populationen bis zu 12.000 Exemplaren möglich sind.

Literatur:

Kloppert, S. (2013): „How to start a profitable worm business on a shoestring budget“. Create Space Verlag

Wurmkiste

Unter einer Wurmkiste wird hier eine halboffene Kiste verstanden, in welcher Würmer gezüchtet werden und Wurmhumus produziert wird.

Eine solche Kiste besteht aus Holz oder aber aus lichtundurchlässigem Kunststoff. Grundsätzlich ist zu beachten: Die züchtbaren Mistwürmer „Eisenia foetida“ und „Dendrobena Veneta“ sind echte „Kletterweltmeister“. In der Nacht, wenn sie nicht mehr von dem für sie unangenehmen Licht flüchten müssen, werden sie aktiv und schaffen es ohne weiteres auch glatte Oberflächen hochzuklettern. Gleichzeitig ist es aber wichtig, dass die Kisten genug Sauerstoff bekommen. Es empfiehlt sich, Kisten mit Löchern an den Seiten zu nutzen und dort eine Art Fliegengitter anzubringen. Denkbar ist es auch, über 90% der Kiste einen Deckel anzubringen, somit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Würmer auch in der Kiste bleiben. Für eine Zucht im Innenbereich des Hauses sind die Kisten insbesondere dann geeignet, wenn ein abgeschotteter Bereich (z.B. Keller) vorhanden ist. Der Geruch einer Wurmkiste kann bei ungenügender Pflege oder Überwässerung/Überfütterung leicht als störend empfunden werden.

Die Kiste sollte etwa eine Breite von ca. 40 cm haben sowie eine Tiefe von etwa 30 cm. Die Höhe sollte etwa 20-25 cm aufweisen.
Günstig ist es, wenn die Kiste unten löcher aufweist, damit Wasser abtropfen kann. dieses ist aber nicht zwingend nötig, wenn aufgepasst wird, dass keine Überwässerung stattfindet.
Innerhalb der Kiste sollte sich etwa 10 cm Erde befinden, welche immer feucht (aber nicht zu nass) zu halten ist. In einer solchen Kiste kann Du ohne weiteres bis 500 Würmer halten. In verschiedenen Quellen wird davon gesprochen, dass hier bis zu 1000 Würmer hineinpassen, zu bedenken ist jedoch immer auch, dass eine Überbevölkerung „Stress“ auslösen kann (was anschließend das Fluchtverhalten fördert (vgl. Kloppert 2013)). In die Erde solltest Du auch kohlenstoffhaltiges Material (z.B. Pappe, Papier (ohne Farbaufdruck), Stroh oder kleine Äste) einbringen. Dieses fördert die Humusproduktion und ist zudem wichtig, damit genügend „Freiräume“ im Boden bestehen, welche eine Sauerstoffzufuhr begünstigen. Oberhalb der Erde füllst Du dann immer wieder von Neuem das Futter ein. Wichtig ist hierbei, dass nicht die gesamte Kiste mit dem Bioabfall bedeckt wird sondern nur in etwa die Hälfte. So haben die Würmer immer eine Möglichkeit auszuweichen, sofern einmal schädliche Futterstoffe eingeführt werden.

Du kannst davon ausgehen, dass nach etwa zwei Monaten (bei günstigen Lebensbedinungen) der Inhalt der Kiste komplett aus Wurmhumus (sowie seinen lebenden Bewohnern) besteht. Innerhalb dieses Wurmhumus wirst Du zudem zahlreiche Wurmkokons finden…

Literatur:

Kloppert, S. (2013): „How to start a profitable worm business on a shoestring budget“. Create Space Verlag

Wurmkomposter

Wurmkomposter

Unter „Wurmkompostern“ werden an dieser Stelle geschlossene Komposter aus Kunststoff verstanden. Die Systeme sind pflegeleicht und sehr hygienisch, sodass sie auch ohne Schwierigkeiten in einer Küche platziert werden können.
Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wurmkomposter.jpg
In der Regel sind diese Systeme mehrschichtig mit mehreren Zonen ausgestattet: Eine Futterzone, eine Lebenszone und eine Wasserzone. Ggf. existiert auch noch eine Zone für die Ernte des Wurmhumus. Die Zonen sind häufig durch Gitter oder Siebe getrennt.
Der Wurmkomposter ist in der Regel auch so dicht gehalten, dass zwar Sauerstoff einströmt, er jedoch gegen Fliegen abgedichtet ist. Durch die ständige Bewegung der eingesetzten Würmer findet sich ein aerobes Klima vor, sodass es nicht zu unangenehmen Gerüchen kommt (wichtig ist allerdings, dass Du nicht mehr verfütterst, als die Würmer fressen, ansonsten kann es zu Fäulnisbildung kommen). Der Geruch eines solchen Kompostierers gleicht dem dezenten Geruch eines Waldbodens.
Ein Wurmkomposter funktioniert nach dem Kreislaufprinzip:

In der obersten Schicht befindet sich der Biomüll, also z.B. Bananenschalen oder Brotreste. Hier erfährst Du, was Du an Würmer verfüttern kannst. Zudem wird hier auch Erde eingefüllt. Die Würmer kommen zum Fressen aus der Lebenszone in die Futterzone und verarbeiten den Biomüll zu Wurmhumus. Hilfreich ist es, die oberste Schicht z.B. mit einer Kokosfasermatte oder mit etwas Pappe abzudecken.
In der Lebenszone halten sich viele Würmer auf. Auch in dieser wird Wurmhumus produziert; es befindet sich auch in dieser Zone etwas Biomüll, gemischt mit Erde. Zudem ist dieses die Zone, in welcher die Würmer die meisten Regenwurmkokons ablegen.

Sofern eine dritte Schicht, zum Ernten des Wurmhumus vorliegt, so ist diese oberhalb der Wasserschicht angelegt. Wenn diese Schicht nur noch aus Wurmexkrementen besteht, der Biomüll hier also vollständig verwertet wurde, so begeben sich die Würmer in die obere Schicht (Lebenszone). Der Wurmhumus kann nun geerntet werden. Die Schichten werden nun umplatziert. Die vormalige Kammer für den Wurmhumus wird nun zur Futterzone, die Futterzone rutscht eine Stufe nach unten und wird zur Lebenszone und die vormalige Lebenszone wird zur kommenden Wurmhumus-Ernte-Schicht.

In der untersten Schicht sammelt sich das Sickerwasser. Es ist wichtig, dass die oberen Schichten des Wurmkomposters immer wieder angefeuchtet werden.
Das Wasser sickert, angereichert mit Mineralien nach unten. Oftmals befindet an der Wasserzone ein kleiner Wasserhahn, mittels welchem der „Wurmtee“ abgelassen werden kann. Wurmtee ist äußerst ergiebiger Füssigdünger.

Fragen zur Wurmzucht

Häufige Fragen zur Wurmzucht und Bodenverbesserung durch Wurmhumus

Was fressen die Würmer denn so?


Als besonders gutes Wurmfutter eignen sich:

  • Teebeutel
  • Kaffeeprütt
  • Bananenschalen, gemalene Eierschalen
  • Paprika (nicht zu scharf), Erdbeeren, Erdbeerverschnitt
  • Brotreste
  • Ab und zu etwas Kalk (durch die Verrottung des Materials wird der Boden ansonsten sauer), ggf. etwas Mineraldünger
  • Kohlenstoffhaltiges Material (Zeitungspapier (ohne Farbstoffe), Pappe, Klorollen)
  • Pferde-, Kuh- , Schaf-, Ziegen- oder Kaninchenmist

Absolut tabu sind:

  • Säurehaltiges Futter wie Zitrusfrüchte
  • Knoblauch
  • Scharfe und stark gesalzene Essensreste
  • Geflügelmist (zu sauer)

Du wirst unter Umständen feststellen, dass Deine Würmer deutlich mehr fressen, als Du an Biomüll produzierst. Frage Freunde oder Bekannte oder ein Restaurant in Deiner Nähe. Auch andere freuen sich, wenn sie mit ihrem Biomüll „Gutes tun“ können.

Wie kann ich mit Wurmhumus meinen Boden verbessern?

Wenn der fertige Humus geernte wurde, dann streust Du ihn in einigen Zentimeter-Dicke auf den aufzuwertenden Bodens ein. Du solltest darauf achten, dass der Anteil des Wurmhumus am Gesamtboden in der relevanten Bodenschicht bei 10 – 20 % (keinesfalls höher) liegt.

Filme

Wurmfarm im Außengelände zur Humusproduktion

Wurmfarm im Außengelände

Wurmkiste zur Humusproduktion

Wurmkiste

Automatisierte Ernte von Wurmhumus

Wurmkiste

Funktion und Nutzen einer Wurmkiste/-komposter bzw. Wurmfarm:

Wurmkiste und Wurmhumus

Ehrenamtlich erstellt von: Ingo Wilkenshoff und http://losangeles-media.com

Ist eine Wurmzucht teuer?

Im Prinzip nicht, allerdings kommt es drauf an, was Du vorhast…
Prinzipiell kannst Du Würmer natürlich immer auch selber sammeln (z.B. innerhalb eines Misthaufens oder aber während eines Regens die Seite eines Pappkartons auf den Boden legen, Du wirst überrascht sein, was sich mit der Zeit darunter so alles ansammelt…).
Aufgrund der Planbarkeit empfehle ich jedoch einen Kauf.

  • Ein Kilo ausgewachsene „Dendrobena Veneta (ca. 600-650 Stück) kosten in der Regel 30-35 Euro (reicht in etwa für einen Wurmkomposter oder zwei Wurmkisten)
  • 1000 Stück „Eisenia foetida“ liegen in etwa bei 25 Euro (reicht in etwa für einen Wurmkomposter oder zwei Wurmkisten)
  • 1000 Regenwurmkokons kosten etwa 15 Euo
  • Eine Kunststoff-Kiste (Wurmkiste) liegt in den Maßen 40 cm * 30 cm * 25 cm Höhe bei etwa 5-6 Euro
  • Extra angefertigte Wurmkomposter für den Innenbereich liegen etwa zwischen 70 – 180 Euro
  • Für das Anlegen einer Wurmfarm (Außenbereich) wie hier beschrieben fallen bei einer Länge von 6 * 2 Metern etwa 300 Euro Materialkosten an (Draht, Holz, Schrauben). Zu empfehlen ist zusätzlich eine Investition von 35 Euro Würmer für 2 m² (oder 1000 Kokons) [und dann auf die Fortpflanzung warten]

Brauche ich viel Platz?

Nein. Du benötigst nicht mal einen Garten. Auf dieser Seite finden sich Informationen über eine hygienische Wurmzucht in den eigenen vier Wänden.
Prinzipiell kann Dir ein Garten natürlich die Möglichkeit geben, eine „Wurmzucht im Freigehege“ zu betreiben. Ein Schuppen oder eine Garage stellen eine gute Basis dar, um z.B. verschiedene Wurmkisten zu platzieren.

Wieviel fressen denn Würmer am Tag und wie lange dauert es, bis Wurmhumus entsteht?

Der Mist- oder Kompostwurm (Eisenia foetida), sein enger Verwandter Eisenia andrei bzw. der Riesenrotwurm (auch „European Nightcrawler“ genannt) (Eisenia hortensis oder auch als Dendrobena Veneta bekannt) können unter günstigen Lebensbedingungen pro Tag etwa die Menge ihres Körpergewichtes zu Wurmhumus umwandeln. (also bis zu etwa einem Gramm). Da die Würmer in der Regel natürlich eine unterschiedliche Größe und Gewicht aufweisen solltest Du von folgender Faustregel ausgehen: 500 Gramm Würmer (etwa 1000 Stück „Eisenia foetida“) fressen ca. 100 g Abfall pro Tag, das entspricht (grob geschätzt) etwa 90 Gramm Wurmhumus/Tag. Anders formuliert: 1000 Würmer sind in der Lage im Jahr etwa 30 Kilogramm Wurmhumus zu produzieren.

Wie schnell vermehren sich die Zucht-Würmer?

Würmer passen sich in ihrer Population dem Futterangebot an. Wenn Du „zu wenig“ fütterst, dann sinkt die Population mit der Zeit, eine Vermehrung ist erst bei einem größeren Futter-Angebot zu erwarten.
Würmer legen kleine zitronenförmige Kokons ab (durchschnittlich etwa zwei bis drei im Monat). In der Regel ist ca. mit 3 überlebenden Würmern pro Kokon zu rechnen, welche nach etwa 4 Wochen schlüpfen. Ein geschlüpfter Wurm benötigt etwa 2,5 Monate bis er ausgewachsen ist. Unter günstigen Bedingungen verdoppelt sich die Wurmpopulation etwa alle 2-3 Monate (Kloppert 2013).

Wie sehen günstige Lebensbedingungen für Würmer aus?

Die Temperatur sollte zwischen 15 und 25° aufweisen. Dauerhafte Temperaturen unter 0° C führen ohne entsprechende Schutzmaßnahmen zum Tode der Würmer; ähnlich ist es bei dauerhaften Temperaturen > 30° C.
Das Substrat, in welchem sich Deine Würmer aufhalten, sollte einen pH-Wert bei 7 aufweisen. Verkompostierung von Biomüll führt zu einer langsamen Versauerung des Bodens. Daher ist es sinnvoll ab und ab etwas Kalk hinzu zugeben.

Mit wieviel Arbei muss ich rechnen?

Abhängig ist das natürlich davon, wie viele Kisten oder Außenfarmen Du betreibst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass für 30 Wurmkisten und eine 6*2-Meter Außenfarm etwa 1,5 Stunden zu investieren sind (Feuchtigkeit des Bodensubstrates prüfen, ab und zu den Boden in den Kisten umgraben, Bioabfall füttern, PH-Wert messen und ab einem Wert von eta 6,5 etwas kalken).

Literatur:

Kloppert, S. (2013): „How to start a profitable worm business on a shoestring budget“. Create Space Verlag

Wurmzucht

Wurmzucht

Die professionelle Nutzung von Regenwürmern und die Produktion von Wurmhumus zur Bodenverbesserung ist keine neue Erfindung.
In den USA wurden bereits in den zwanziger Jahren Würmer „im großen Stil“ zur Fischfütterung gezüchtet. Professionelle Vorgehensweisen zur Wurmhumusproduktion wurden in Deutschland und den USA in den siebziger Jahren entwickelt, Großbritannien folgte einige Jahre später.
In einem Forschungsprojekt großen Umfanges arbeiteten dort beispielsweise von 1981-1985 15 Wissenschaftler (unterstützt durch 35 Mitarbeiter) an Technologien zur Potentialnutzung von Regenwürmern (als Futter bzw. Humusproduzenten). In den letzten 40 Jahren gab es weltweit diverse universitäre Forschungsprojekte bzw. kommerzielle Unternehmen, welche sich mit der Nutzung, Entwicklung und Verwertung von Regenwürmern und deren Reststoffen auseinander setzen, so z.B. in Mexiko, Indien, Kanada, Russland, Hong Kong und China (Edwards 2011).
In Australien werden sogar Wurmkisten an Bürger verschenkt, damit Bürger ihre organischen Abfälle zu Wurmhumus verarbeiten können (Bruksch & Rimpau 2013).

Für die Zucht eignen sich verhältnismäßig wenige Arten. Zu achten ist hierbei auf:

  • Hohe Fortpflanzungsrate
  • Schnelles Wachstum
  • Hohe Boden- und Temperaturtoleranz
  • Hohe Futterverwertung und damit hohe Humusproduktion

Eisenia foetida, Bildquelle:https://en.wikipedia.org/wiki/Eisenia_fetida#/media/File:Redwiggler1.jpg
Eisenia foetidaAls besonders leistungs- und züchtungsfähige Würmer sind insbesondere der Mist- oder Kompostwurm (Eisenia foetida), sein enger Verwandter (Eisenia andrei) (ohne Mikroskop sind die beiden Arten nicht zu unterscheiden) bzw. der Riesenrotwurm (auch „European Nightcrawler“ genannt) (Eisenia hortensis oder auch als Dendrobena Veneta bekannt) einzusetzen (vgl. auch Dominguez & Edwards 2011, Bruksch & Rimpau 2013).
Die Art „Eisenia foetida“ ist deutlich kleiner als „Dendrobena Veneta“ (von Anglern auch „Dendros“) genannt. Da erstgenannte Art bei Gefahr eine übelriechende Substanz absondert, soll diese zum Angeln nicht gut geeignet sein, zur Produktion von Wurmhumus jedoch umsomehr.

Die Zucht der beiden genannten Arten ist kinderleicht.
Neben dieser Homepage lohnen sich für vielfältige Zusatzinformationen insbesondere die beiden folgenden Bücher:
Bruksch, L. & Rimpau, J. (2013): Kompost aus der Kiste. Wurmkisten für den Hausgebrauch selber bauen. Stuttgart.
Kloppert, S. (2013): How to start a profitable worm business on a shoestring budget. Create Space Verlag.

Wurmzuchten können auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen:

Literatur:

Bruksch, L. & Rimpau, J. (2013): Kompost aus der Kiste. Wurmkisten für den Hausgebrauch selber bauen. Stuttgart.

Edwards, C.A. (2011): „Introduction, History and Potential of Cermicomposting Technology“ in:
Edwards, C.A., Arancon, N.Q. & Sherman, R. (Herausgeber) 2011. Vermiculture Technology: Earthworms, Organic Wastes and Environmental Management. Boca Raton, S.1-10

Dominguez, J. & Edwards, C.A. (2011): „Biology and Ecology of Earthworm Species Used for Vermicomposting“ in:
Edwards, C.A., Arancon, N.Q. & Sherman, R. (Herausgeber) 2011. Vermiculture Technology: Earthworms, Organic Wastes and Environmental Management. Boca Raton. S. 27-38

Kloppert, S. (2013): „How to start a profitable worm business on a shoestring budget“. Create Space Verlag

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